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25/10/2010
Vergleichsuntersuchungen von Leihmüttern und Frauen mit verschiedenen Modellen der Mutterschaft

Das Zentrum der Leihmutterschaft realisiert die Auswahl der Leihmütter mit Rücksicht auf formale und physiologische Parameter (Gesundheitszustand) und das psychologische Porträt jeder Frau, die Leihmutter werden will. Im Zentrum der Leihmutterschaft werden verschiedene psychologische Forschungen für die Vervollkommnung des Auswahlprozesses der Kandidatinnen auf die Rolle der Leihmütter systematisch durchgeführt.

An der Forschung haben 72 Frauen im Alter von 19 bis 35 Jahren teilgenommen. Es ist durch die Altersgrenzen der Frauen bedingt, die Leihmütter geworden sind.

Alle Testpersonen gehörten zu vier verschiedenen Gruppen:

1.  20 Frauen, die bewusst nicht wünschen, Kinder zu haben.

2.  20 Frauen, die ein oder mehrere Kinder haben.

3.  16 Leihmütter.

4.  16 kinderreiche Mütter.

Man kann folgende Modelle der Mutterschaft ausgliedern:

-  kinderreiche Mütter  

-  Mütter mit 1-2 Kindern

-  Leihmütter

-  Child-free (kinderfrei)

Kinderreiche Mütter sind laut der ukrainischen Gesetzgebung Frauen, die drei und mehrere Kinder haben.

Leihmütter sind Frauen, die nicht nur eigene Kinder haben, sondern auch Kinder zwecks Übergabe eines geborenen Kindes an ein kinderloses Paar geboren haben.  

Child-free sind Frauen, die eine Geburt der Kinder bewusst ablehnen.

Die vorliegende Forschung wurde in mehreren Phasen durchgeführt. In der ersten Phase wurde ein nicht standardisiertes Interview mit jeder der vermutlichen Teilnehmerinnen für die Klärung ihres Familienstandes, ihres Verhältnisses zur Kindesgeburt, der Zahl der Kinder und des Alters der Testpersonen verwendet. Im Ergebnis der vorliegenden Prozedur wurden vier experimentale oben erwähnte Gruppen gebildet. In der zweiten Phase wurde jeder der Forschungsteilnehmerinnen ein Komplex der Methodiken angeboten.

Bestehend aus:

1.  dem Persönlichkeitsfragebogen FPI mit der Instruktion und dem Formular für die Antworten.
Das Ziel der Verwendung des vorliegenden Diagnostikverfahrens ist die Aufspürung der Zustände und der Eigenschaften der Person, die einen erstrangigen Wert für den Prozess der sozialen Anpassung und der Verhaltensregulation haben.   

2.  dem Persönlichkeitsdifferential.
Das Ziel der Verwendung ist die Untersuchung bestimmter Eigenschaften der Person, ihres Selbstbewußtseins und der zwischenmenschlichen Beziehungen.

3.  der PARI-Methodik mit der Instruktion und dem Formular für die Antworten.
Das Ziel der Verwendung dieser Methodik ist die Bestimmung einer Stellungnahme der Frau zu verschiedenen Seiten des Familienlebens.    

4.  der projektiven Methodik «Familienbild» mit einer postbildlichen Umfrage.
Das Ziel der Verwendung ist die Aufspürung der Besonderheiten der Wechselbeziehungen zwischen den Familienangehörigen.

In der folgenden Phase wurde eine statistische Bearbeitung der gewonnenen Angaben mit Hilfe solcher Verfahren erzeugt wie der parametrische Student-Test für zwei unabhängige Stichproben, der nichtparametrische Mann-Whitney-Test für zwei unabhängige Stichproben, die Faktorenanalyse und die Fischers-Winkeltransformation.

In der letzten Phase wurde eine Interpretation der gewonnenen statistischen Angaben ausgeführt.

Aufgrund der in der Forschung gewonnenen Angaben und in Übereinstimmung mit den gesetzten Zielen und Aufgaben kann man grundlegende Schlußfolgerungen über den Zustand der psychologischen Gesundheit der Leihmütter machen.

Die Hauptfaktoren, die eine Bildung der Muttereinstellung beeinflussen, sind die sind die Mutter-Kind-Beziehungen, Beziehungen zwischen den Eltern, eine Spieltätigkeit und Erfahrung in der Kommunikation mit kleinen Kindern.

Im Ergebnis der durchgeführten Forschungen haben die Leihmütter ein stabileres und ausgeglicheneres Verhalten demonstriert. Dabei erwähnen die Leihmütter das Streben ihrer Eltern im Laufe der Erziehung zur Supersorge, was auch die Leihmütter ihrerseits demonstrieren können. Als Realisierung dieser Sorge kann der Versuch auftreten, das Wohlergehen leiblicher (eigener) Kinder mittels der Teilnahme am Leihmutterschaftsprogramm zu gewährleisten.


Den Artikel haben vorbereitet:

Victoria Chuprinova - Direktorin des Zentrums der Leihmutterschaft;

Victoria Zokota - Magisterin der Psychologie, Psychologin des Zentrums der Leihmutterschaft.











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